Alpentour 2019 - Tag 4 San Martino - Levico Therme

Lange Anstiege,atemberaubende Ausblicke und tolle Trails
Alpentour 2019 – von Cortina d´Ampezzo nach Riva del Garda                                                                                                             

Bericht : Bernd Bauer  

Strecke: 65 km – 1800 Hm
Weg : San Martino - Malga Tognola - Rio Valsorda - Ponte Stel – Caoria - Passo Cinque Croci - Rifugio Carlettini - Rifugio Crucolo – Borgo Valsugana – (Levico Therme)

Die 3. Etappe war die letzte Dolomitentappe dieser Alpentour und zugleich die anstrengendste. Wir starteten um 9°° bei strahlend blauen Himmel und angenehmer Temperatur. Ersten Halt hatten wir im kleinen Bikeshop, wo wir über Nacht Elke´s Akku zum Aufladen abgegeben hatten. Die beiden freundlichen Jungs wünschten uns eine schöne Zeit und so brachen wir auf. Ich hatte das Garmin Explorer eingerichtet und glaubte die eingespielte Route gefunden zu haben. Und so düsten wir auf der abfallenden Hauptstrasse aus dem Touristenzentrum dieses beschaulichen Ortes hinaus.
Doch als wir am Ortsausgang ankamen und das Navi immer noch abwärts geradeaus anzeigte, wußte ich, das stimmt was nicht. Also Karte raus, wenden, Strasse wieder zurück bis zur Gondel und dann den Berg hinauf. Nun waren wir wieder in der korrekten Richtung zum 1. Zwischenziel Malga Tognola Siror auf 2000m. Der Schotterweg steigt gleichmäßig mit ca.10% .
Die Malga liegt in Mitten des Skigebiet auf einer Wiese, wiederum mit einem traumhaften 360° Gebirgspanorama der Dolomiten. Wir machten eine ausgiebige Pause und stärkten uns vor dem folgenden Downhill. Es folgte einer der tollsten und längsten Singletrails, die ich je gefahren bin.
Zwar war er ab und an durch eingebaute Wasserrinnen, sowie einen kleinen Bachlauf unterbrochen, doch das hemmte den Spaßfaktor nicht. Letzteres bescherte Elke nasse Füße, beim Versuch der Durchquerung, wobei sie am Gegenufer des kleinen Baches hängen blieb und aus den Pedalen musste.
Auch im Talboden auf dem folgenden Schotterweg nach Ponte Stel machte der Weg noch viel Spaß. Es war eine Wiesenweg mit zahlreich Holzbrücken. Ab dem kleinen Ort Caoria hieß es dann, zunächst auf Asphalt aufwärts bis zum Rifugio Rafavaie Ab dort ging´s auf Schotter weiter 11km und 1100 Hm bis zum Passo Cinque Crocci 2025 m . Der Weg kostet wirklich, wie auch Gerald Ruis ins seinem Bericht : alpencross.biz/category/2018-mayrhofen-gardasee/ schreibt, viele Körner….(Sein Bericht war meine Vorlage, bei der Vorbereitung dieser Tour mit meiner Frau und meinen Bikekollegen) Ein kurzes Fotoshooting und letzten Blick zurück in die Dolomiten und wir schießem die gut 1600 Hm und 23 km lange Schotter und Aspaltstrecke hinunter bis in den Talboden nach Strigno. Denn nach vorne richtet sich ab nun der Blick bereits in Richtung Brenta/Gardasee. 

Da wir mit unseren Fahrern Julius und Alfred vereinbart hatten, dass sie uns in Borgo Valsugana abholen müssen wir uns die letzten 4 km noch entlang der vielbefahrenen Hauptstrasse von Strigno bis zum vereinbarten Treffpunkt quälen. Angesichts der vergangenen, ruhigen Tage in den Bergen, war dies wie ein Sprung ins eiskalte Wasser….Um 19°° kamen wir dann an unserem              Hotel Bellaria in Levico Terme an. Das Hotel bietet einen guten Komfort, schöne Zimmer und sogar einen Swimmingpool. Welchen ich zu späterer Stunde noch getestet habe. Doch zuvor haben wir zuerst noch in einer nahegelegenen Pizzeria eine verdiente Stärkung zu uns genommen und den schönen Tag nocheinmal Revue passieren lassen.

Für den nächsten Tag gab es nicht viel zuplanen, da dieser als Transfer nach Terlago bzw. Ruhetag geplant war. Sokonnten wir den herrlichen, lauen Sommerabend lange und ausgiebig genießen.

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